Heute geht es um mich!

Uiuiui… Im vierten Teil unseres Geburtstagsmarathons geht es um mich.

Wir gehen einfach der Größe nach und da bin ich zumindest bislang noch zwischen dem großen Blühwürmchen und Andre.

Es fällt mir nicht leicht etwas über mich zu schreiben, genau wie es mir nicht leicht fällt über mich zu reden oder über mich nachzudenken. Irgendwie geht es bei mir meistens um den Rest der Welt, aber sehr selten um mich allein. Das hat herzlich wenig mit Selbstaufgabe oder Bemutterungsinstinkt zu tun, sondern ist einfach schon immer so. Mein erster Bruder ist geboren als ich 20 Monate alt war, danach folgten in verschiedenen Abständen drei weitere Brüder. Irgendwann kam noch ein Pflegekind dazu und ein Austauschschüler und meine Großeltern und Tanten und Onkel und der Rest der Familie. Dann hatte ich eigentlich durchgängig einen Freund und nach dem Abitur bin ich direkt mit Andre zusammengezogen und habe selber Kinder bekommen. Ich war einfach nie ganz allein, ich habe nie ganz alleine irgendetwas entschieden oder auch nur den kleinsten Drang verspürt, mich mal nur um mich zu kümmern. Ich bin sehr flexibel, harmoniesüchtig, kann mich schnell mit Dingen und Menschen anfreunden und mache ganz kreativ aus jeder Situation das Beste. So bin ich eben und so war ich auch immer und werde ich immer sein. Egoismus, Selbstverwirklichung und Alleingänge sind eher nicht so mein Ding und obwohl ich Kuchen sehr gerne mag, lasse ich bereitwillig jedem ein Stückchen übrig, der das gerne möchte.

Ich kümmere mich wirklich gerne um Menschen und um Dinge und um den Rest der Welt.

Wenn es dann aber wirklich mal um mich geht, dann weiß ich gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Meistens schäme ich mich ein bisschen, werde knallrot, verhalte mich wie ein kleines Mädchen und finde mich selber voll doof und mag mich nicht leiden. Bei den Fotos von den Blühwürmchen (circa 30 pro Outfit) habe ich meistens die Qual der Wahl, weil ich sie auf jedem Bild schön und toll finde, bei Bildern von mir (circa 100 pro Outfit) suche ich die Bilder aus, die ich nicht ganz so schrecklich finde. „Total beknackt“, sagt ihr vermutlich, aber so sehe ich mich, wenn ich dann mal wirklich über mich nachdenken muss. Ich bin das wirklich nicht gewohnt!

Heute habe ich euch die Bilder aus dem letzten Jahr von mir mitgebracht. Ich mag mich auf keinem Foto davon wirklich leiden, aber irgendeine Sozialneurose steht jedem irgendwie zu, oder?

P.S.: Springe nochmal an den den Anfang des Beitrags! Der erste Buchstabe bringt dich ein wenig näher an die Lösung.

P.P.S.: Es ist nicht so leicht, wie ihr denkt. Die richtige Lösung war noch nicht dabei.

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