Streithammel

Was macht man nur mit Kindern, die sich ununterbrochen streiten?

Mir fällt zu dem Thema gerade gar nichts mehr ein! Dank angeschlagener Gesundheit und akutem Schlafmangel ist mein Nervenkostüm auch gerade wirklich nicht das Strapazierfähigste.

Der heutige Trennungsversuch der beiden siamesischen Streithammel endete leider auch in einem totalen Fiasko, denn wenn man sich nicht als Wachposten zwischen die beiden Kinderzimmer setzt (habe ich heute inklusive Spuckeimer auch kurzzeitig getan), dann treffen sich die beiden Wutwürmchen im Flur, um sich durchgängig weiter zu zanken. Es geht um Flummis, Luftballons, Eicheln und was weiß ich nicht noch alles und eigentlich geht es vermutlich einfach nur darum wer wohl am lautesten keifen und brüllen kann.

Ergebnis des heutigen Schreikampfes: Mama gewinnt! Mama kann trotz fieser Magenkrämpfe und ständigem Würgereiz brüllen wie ein Löwe! Ätschbätsch! Pädagogisch äußerst fragwürdig aber dafür effektiv. Danach war Ruhe! Mindestens für zwei Minuten!

Gut, dass Andre die Blühwürmchen heute Nachmittag mit zum Schwimmbad genommen hat und die überschüssige Energie dort in geordnete Rutschbahnen gelenkt hat. Sonst hätte ich ganz ehrlich wohl mit einem Auszug ins Krankenhaus geliebäugelt. Da werden einem die Spuckeimer wenigstens ohne zu murren gesäubert.

Ich gehe dann mal ins Bett und summe mir ein Schlaflied vor:
„Schlaf liebe Malin, schlafe nur ein, morgen wird ein Tag mit viel weniger Streit sein…“ Oder zumindest mit ein ganz bisschen weniger Streit.

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